Einführung: Funktion eines Elektromotors

 

Jeder Elektromotor bezieht seine Kraft (Drehmoment) aus zwei Magneten, die aufeinander einwirken. Eines davon steht fest und wird Stator oder Ständer genannt. Das andere Magnet rotiert im Feld des Stators und wird Rotor oder Läufer genannt. Die Magneten im Stator sowie im Rotor können auch mit stromdurchflossenen Spulen realisiert werden.

 

Durch Anziehungskräfte zwischen ungleichen Magnetpolen bzw. Abstoßungskräfte zwischen gleichen Magnetpolen entsteht eine Kraft bzw. Drehmoment und hieraus eine Drehbewegung.

Damit eine ständige Rotation des Läufers entsteht, muss das Feld im Stator selbst rotieren.

Das von den Magneten oder Spulen hervorgerufene magnetische Feld muss allerdings rotieren. Der Rotor „haftet“ an das rotierende magnetische Feld und dreht sich mit ihm.

Die größte Aufgabe bei der Ansteuerung von Elektromotoren ist nämlich das rotierende magnetische Feld zu erzeugen und an die momentane Last bzw. Drehzahlanforderungen anzupassen. Lange Zeit war das an der Steckdose vorhandene Wechselstrom gut geeignet für die Ansteuerung von Elektromotoren.